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ein blick zurück | die mole von warnemündeein blick zurück | die mole von warnemündeein blick zurück | die mole von warnemündeein blick zurück | die mole von warnemündeein blick zurück | die mole von warnemündeein blick zurück | die mole von warnemünde
Ramsvik, eine künstlich abgetrennte Insel. Eine Straße, über die Drehbrücke, läuft am Sotekanal entlang, vorbei an einigen kleinen Gehöften, vorbei am Campingplatz.

Die Straße endet. Tångevik. Eine kleine schwedische Siedlung eingebettet in eine Felsenlandschaft aus rotem Bohusgranit, umrandet vom Meer. Auf dem Parkplatz stehen einige alte Autos, jemand angelt, Kinderstimmen, Hundebellen, das Meer. Rechts über das Wasser erkennt man Hunnebostrand, ein kleines Städtchen an der Küste mit Konsummarkt, Schule und Disco, recht verschlafen.

Zu Fuß weiter auf einer Schotterstraße, an Holzhäusern vorbei, der Rasen wird gemäht, das Haus neu gestrichen. Einen schmalen Weg hinauf auf den Felsen, auf eine Landzunge. Der [Seelenbruch]. Hinter ihm scheint der Rest der Welt zu liegen. An der Küste fällt der Blick auf kleine, vorgelagerte Inseln, dahinter nur noch Wasser. Hin und wieder spazieren Schweden auf den Felsen herum, auch einige Kinder der Urlauber vom Campingplatz kommen den Weg hinauf. Der Geruch von Fisch kriecht manchesmal in die Nase, vielleicht kaufe ich mir morgen in Smögen auf dem Fischmarkt frischen Hering. Vorher noch in Kungshamn in den Buchladen. Es liegt alles auf dem Weg. Dort wimmelt es im Sommer von Menschen, der Hafen ist mit Segelbooten von überallher belegt. Hier ist es ruhiger, nur 11km weiter. Ganz hinten am Horizont fährt ein Fischerboot, eine Möwe kreischt. Ich bin hier.